| Quitmann "City Shop" Da |
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Die Fahrdynamik dieses Cityrades überrascht. Es handelt sich um ein Sportrad mit tiefergelegtem Einstieg, gemacht für die Stadt mit ihren unterschiedlichsten Gegebenheiten. Wendig bewegt es sich in manch enger Situation. |
Kopfsteinpflaster können ihm nichts anhaben. Nicht lange braucht das Quitmann City Shop, um die alltäglichen Wege kennen zu lernen. Dabei ist es stets bereit zu tragen, was auch immer man ihm aufgibt. |
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| Harald T. (52), Geschäftsinhaber in der Innenstadt |
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| Ob es eine Zukunft des Einzelhandels mitten in der Stadt gibt, ist Harald egal. So will er gar nicht denken. Dass es eine Zukunft für sein Geschäft gibt, daran arbeitet er allerdings täglich. Vor ein paar Jahren wäre er fast eingeknickt, als eine amerikanische Kette ihn aus seinem langjährigen Pachtvertrag für das Ladenlokal herauskaufen wollte Er hat es damals ausgerechnet: Zusammen mit seinen Rücklagen hätte es dafür gereicht, nie wieder arbeiten zu müssen. Aber nur dann, sagt Harald, wenn er nicht älter als 90 würde. Und 90 sei doch das Mindeste, oder? |
Haralds beide Söhne sind Autonarren. Dafür hat er Verständnis, aber er
selbst kann nichts um sich ertragen, das nicht zu 100 Prozent nützlich
ist. Sein Fahrrad, sagt er, sei kein Ding an sich, keine selbstverliebte
Maschine, sondern ein Gerät zur Verbesserung seiner Körpereigenschaften:
schneller sein, mehr tragen können, mehr schaffen, langsamer ermüden.
Dass er es dennoch liebe, sagt Harald, sei kein Widerspruch. Burkhard Spinnen |
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