| Quitmann "Speed" Da/He |
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| Die Zeit ist reif! Nach jahrelangem Alu-Einerlei mit mangelhaften Dämpfungseigenschaften stellt Quitmann Speed jetzt mit dem leichten federnden Stahlrahmen | auch ästhetisch eine Wohltat dar. Mit seiner rennradähnlichen Leistungsfähigkeit und Präzision erzeugt es ein faszinierendes Erlebnis des Vorankommens. |
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| Marcus B. (25), Student der Sinologie |
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Etwas Schönes könne man eigentlich nicht besitzen, sagt Marcus. Die wirklich schönen Dinge gehörten allen, die sie gerne betrachten. Letztes Jahr war Mar- cus drei Wochen in China. Seitdem weiß er, was er schon kann und was er noch vor sich hat. Er kann einiges; aber er hat noch sehr viel vor sich. Manchmal bereitet ihm das Sorge. Wenn es nach ihm ginge, stünden in seinem Zimmer im Stu- dentenwohnheim nur ein Bett, ein Tisch, ein Stuhl, die nötigsten Utensilien zum Leben und Lernen, und sein Rad. Natürlich sieht es anders aus im Zim- mer. Und halbwegs Ordnung schafft Marcus nur, wenn seine Freundin über Nacht bleibt. |
Gelegentlich wünschte er sich, ein billigeres Rad zu fahren. Eines, an das man nicht denkt, wenn man im Seminar sitzt. Eines, für das man keinen beson- deren Abstellplatz vor dem Institut für Sinologie sucht. Wenn er sein Examen hat, will Marcus sofort für mindestens ein Jahr nach China. Das Rad will er mitnehmen. Er sieht sich darauf früh-morgens in- mitten Tausender Chinesen aus einem Vorort in die Innenstadt fahren. Und am Ende seiner Zeit will er es einem x-beliebigen jungen Mann in seinem Alter schenken, einfach so. Als Geste. Burkhard Spinnen |
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